
Blick auf die Stadt Ohrid in FYROM, die bisher oft Ziel griechischer Urlauber war
Gestern Abend stürmten zwischen 20 und 30 Randalierer in der Stadt Ohrid die am gleichnamigen See liegt, gegen drei Reisebusse. Sie schrieben mit Spraydosen bekannte Skopje-Parolen, wie Makedonien soll (bis Thessaloniki) vereinigt werden, Alexander war aus Fyrom und kein Griechen usw.
Außerdem schmissen sie Holzbalken, Steine und Flaschen gegen die Busse die zum Teil beschädigt wurden.
Ein Sprecher des griechischen Außenministeriums verlangte in einem Telegramm von der Regierung in Skopje, Sorge um die Sicherheit griechischer Touristen zu tragen.
Der Bürgermeister von Ohrid verurteilte die Gewalt gegen die Griechen und ihr Eigentum und schrieb Entschuldigungsschreiben an diverse griechische Einrichtungen.
In jedem Fall war der Anschlag ein weiterer Schritt der beide Völker auseinander bringt.
